Amateurfunk

Amateurfunk - was ist das ?

Seit Beginn der drahtlosen Nachrichten√ľbermittlung √ľbt die Funktechnik auch eine gewisse Faszination auf den technischen Laien aus. Schon 1923 gelang es Radioamateuren, den Atlantik mit Funkwellen zu √ľberbr√ľcken.
1925 wurde durch Vertreter aus neun L√§ndern die "Internationale Amateur Radio Union" IARU gegr√ľndet.

Dem Funkamateur ist es nach internationalen Abkommen gestattet, private Sende - und Empfangsanlagen in Betrieb zu nehmen, um so mit Gleichgesinnten in der ganzen Welt in drahtlose Verbindung zu treten. Funkamateur ist, wer sich aus rein pers√∂nlicher Neigung mit Funktechnik befasst und weder kommerzielle, politische noch religi√∂se Ziele verfolgt. Die grosse Familie der Funkamateure setzt sich aus allen Schichten der Bev√∂lkerung zusammen. Ohne R√ľcksicht auf Rasse, Religion und politische Einstellung finden sich die Hobbyisten im √Ąther zusammen: K√∂nige, Astronauten, Senatoren, Politiker, Hausfrauen, Rentner, sie alle sprechen als gleichberechtigte Partner miteinander.
Funkamateure sind in Notfällen und Katastrophen sofort einsatz- und hilfsbereit.

Der "Deutsche Amateur Radio Club", DARC, hat mit fast allen Bundesl√§ndern von Deutschland Vereinbarungen √ľber die Mitwirkung staatlich gepr√ľfter Funkamateure bei Katastrophen getroffen. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben immer wieder gezeigt, wie wichtig es ist, schnell zu helfen. Immer wieder h√∂rt man von humanit√§ren Hilfeleistungen durch Funkamateure.

Die klassischen Betriebsarten des Amateurfunks sind sicherlich CW (Morsetelegraphie) und Sprechfunk. Seit einigen Jahren halten immer mehr die digitalen Betriebsarten ihren Einzug in das Amateurfunkgeschehen: PacketRadio,
PSK (Phase Sheef Kaying) die digitale √úbermittlung von Nachrichten, Amateurfunkfernsehen, Sattelitenfunk.

Bevor man sich jedoch mit Mikrofon oder Morsetaste im √Ąther meldet, muss man sich einer fachlichen Pr√ľfung bei der Bundesnetzagentur unterziehen, nach deren Bestehen erh√§lt man ein pers√∂nliches Rufzeichen. Je nach Pr√ľfungsergebnis kann man verschiedene Klassen der Amateurfunklizenz bekommen, von der "Anf√§ngerklasse" bis zur Klasse 1, mit der man auf allen genehmigten Frequenzen weltweit t√§tig sein kann.

Die Verbindungen werden mit einer persönlich gestalteten Bestätigungskarte, der QSL - Karte, bestätigt. Besonders QSL von seltenen Stationen sind sehr begehrt. Mit den erhaltenen QSL kann man dann bei den verschiedenen Interessengemeinschaften Diplome erwerben.

Die Dachorganisation der Funkamateure in Deutschland ist der "Deutsche Amateur Radio Club" DARC. Dort wird die Mitgliederzeitschrift "CQ DL" herausgegeben und die kostenlose QSL Vermittlung unterhalten.
Es existieren auch viele Interessengruppen und Gemeinschaften, in denen sich Firmenangehörige, Amateure mit besonderen Interessen oder sportlich orientierte Funkfreunde zusammenschliessen.
So haben sich auch die Funkamateure bei der Eisenbahn zur EFA - DL und international zur FIRAC zusammengeschlossen.

= > Text gek√ľrzt von meinen Funkfreund Dietmar - DL 8 KBH
  06/2011 ‚Ć

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